Der Igel

Der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) gehört zu den ältesten existierenden Säugetieren. Er wird max. 30 cm lang und bis zu 1.5 kg schwer. Erwachsene Igel haben bis zu 8’000 Stacheln auf dem Rücken. Sie verfügen über einen hervorragenden Geruchssinn und ein bis in den Ultraschallbereich reichendes Gehör. Auch ihr Tastsinn ist sehr ausgeprägt. Igel sind nachtaktiv und bewegen sich
in grossen Territorien, die bis zu 1 km2 umfassen können. Igel ernähren sich hauptsächlich von Käfern und deren Larven aber auch Larven anderer Insekten. Daneben stehen insbesondere Schnecken, Regenwürmer oder Tausendfüsser auf der Speisekarte. Mehr Informationen zum Igel finden Sie hier: pro-igel.ch

Igel benötigen einen vielfältigen Lebensraum der Unterschlüpfe und Nahrungsangebot verbindet. Als Unterschlupf eigenen sich mittelgrosse Ast- oder Laubhaufen. Das Laub nutzen sie auch zur Isolation ihrer Nester. Auch unter Hecken mit einer dichten Krautschicht und unter dornigen Büschen fühlt sich der Igel wohl.

Im Projekt «Naturfinder Wallisellen» dient der Igel als Indikator für die Vielfältigkeit und vor allem die Vernetzung der Lebensräume im Siedlungsgebiet der Gemeinde.

Was kann ich für den Igel tun?

Lebensraum fördern:
Igel benötigen einen vielfältigen Lebensraum der Unterschlüpfe und Nahrungsangebot verbindet. Als Unterschlupf eigenen sich mittelgrosse Ast- oder Laubhaufen. Das Laub nutzen sie auch zur Isolation ihrer Nester. Auch unter Hecken mit einer dichten Krautschicht und unter dornigen Büschen fühlt sich der Igel wohl. Für den Bau von Winterschlafplätzen finden sie hier: pro-igel.ch weitere Informationen.

Nahrungsangebot:
Der Igel ernährt sich sehr vielseitig und profitiert so von einer diversen, einheimischen Bepflanzung des Gartens. Verzichten Sie unbedingt auf die Verwendung von Pflanzenschutzmittel und insbesondere Schneckengift, da dies beim Igel zu sekundären Vergiftungen führen kann.

Hindernisfreier Lebensraum:
Igel besiedeln grosse Territorien. Achten Sie darauf, dass der Igel unter Ihrem Zaun durchschlüpfen kann (20cm Bodenfreiheit), verzichten Sie auf Hindernisse von über 20 cm Höhe oder ermöglichen sie dort den Überstieg mit einer «Leiter». Auch Fallen wie Lichtschächte oder Schwimmbecken sollten möglichst umzäunt bzw. abgedeckt sein, um ein Abstürzen der Tiere zu verhindern. Verzichten Sie weiter unbedingt auf Mähroboter, da diese für Igel zur Gefahr werden können.

Sichtung Wallisellen

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